Sonntag, 29. August 2010

1. Sieg an einem Lauf Wettbewerb


Endlich hat's auch ausserhalb der Tri Szene ganz zuoberst aufs Podest gereicht. Bei idealen Bedingungen habe ich heute beim Lauf Event in Rothenburg auf der Distanz von 14.5 km meinen ersten Sieg errungen. Auf einer wunderschönen und anspruchsvollen Strecke konnte ich mein Anfangstempo bis fast am Ende durchziehen. Gerade als ich etwas am beissen war wurde ich von der Overall Damen Siegerin eingeholt und mit ihr zusammen bin ich dann bis ins Ziel durchgelaufen. Ok, ich habe sie noch kurz überspurten können, man hat ja auch seinen Stolz. Ein wirklich schöner und gut organisierter Wettkampf. It was fun.

Sonntag, 22. August 2010

"Schwyzer-Meister" Sprint Männer 3


Nachdem letztwöchigen Test Wettkampf in Baldegg habe ich gestern nun gleich noch einen weiteren Kategoriensieg angereiht. Dies am idyllischen Lauerzersee in Seewen. Für viele schon seit ein paar Jahren der Wettkampf schlechthin. Keine wetsuit Regel, keine drafting Regel, kein fixer Standplatz in der Wechselzone, dafür mit Plastik Startnummer und einem Organisationskomitee das mit viel Herzblut diesen tollen Wettkampf am Leben hält. Um 10.30 Uhr hiess es ab in den See und danach wurde gefightet was das Zeugs hält. Ich hatte mir 2 Ziele vorgenommen. 1. der Kategoriensieg und 2. eine Endzeit unter 1 Stunde. Beides habe ich erreicht, und dass ich dann sogar noch nach dem Radsplit als Gesamtführender auf die Laufstrecke durfte war das Tüpfchen auf dem i. Vergessen waren die Schmerzen der letzten Wochen, die unzähligen Besuche in der Physio und das ewige sich fragen wann es wohl wieder aufwärts geht. Die Antwort habe ich mir gestern gleich selbst gegeben.

Sonntag, 15. August 2010

1. Saisonsieg im Jahr 2010 / Baldeggersee Triathlon




Endlich der Schritt aufs oberste Treppchen. Nach einer erneuten mehrwöchigen Durststrecke wegen einer hartnäckigen Verletzung am linken Wadenbein nun heute der erste Ernstkampf seit Nottwil. Das Schwimmen ging ganz passabel, der Radsplit bei Regen und Wind und alleine auf weiter Flur solide. Beim Laufen musste ich dann schon etwas mehr beissen, bin ich doch seit Nottwil keine einzige schnelle Einheit mehr gelaufen. Fazit, das Beissen hat sich gelohnt und ja, zuoberst ist es einfach am schönsten. Danke an Niki für die moralische Unterstützung während den letzten paar Wochen und an meine Physiotherapeuten, die mich mit dry needling und Akupressur wieder wettkampffähig getrimmt haben. So macht es doch wieder Spass.

Dienstag, 13. Juli 2010

Aus der Traum !

Aufgrund einer kürzlich eingefangenen Sommer Grippe (Virus) und einer auch noch nicht zu 100% ausgeheilten Verletzung an der Achillessehne habe ich mich heute schweren Herzens dazu entschieden, nicht am Ironman teilzunehmen. Ich bin überzeugt, dass ich den Schwimm Split und den Rad Split noch einigermassen über die Runden gebracht hätte, mit dem abschliessenden Marathon ist das aber so eine Sache. In den letzten Wochen bin ich max. 10 -15 Kilometer absolut schmerzfrei gelaufen, mehr lag nicht drin. Ob dies reichen würde ? Der gesunde Menschenverstand sagt nein. Ich will mir einfach nicht wieder (wie im letzten Jahr) die 2. Saisonhälfte verderben. Somit heisst der "Slogan" - aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Sonntag, 4. Juli 2010

Skinfit Triathlon Nottwil


Ein Wettkampf für die Moral. Nach meinem Einbruch an der Klausenpassfahrt vom letzten Dienstag und der Arztdiagnose Sommergrippen - Virus vom Mittwoch habe ich mich gestern Abend spontan dazu entschlossen, mir noch einen Startplatz beim Short Tri in Nottwil zu ergattern. Einfach nur um zu sehen, ob es überhaupt noch geht. Zugegeben einen 1 stündigen Wettkampf kann man natürlich nicht als Massstab darüber nehmen, ob es dann auch auf einer längeren Distanz wieder klappt, aber wenigstens habe ich jetzt die Gewissheit, dass die Beine noch schnell genug sind. Und ja, Gilbert, der ewige Zweite wurde wieder zweiter ! Trotzdem bin ich mit meiner Leistung vollauf zufrieden, habe ich es doch eimal mehr geschafft, ein paar vielversprechende Nachwuchsathleten hinter mir zu lassen. Und einige haben sich auf den letzten Metern fast die Zähne an mir ausgebissen (gell Christian ), auf dem Foto leider nur am Kurzhaarschnitt erkennbar.

Montag, 21. Juni 2010

Seeland Triathlon Short Distance



Hin und her gerissen war ich. Soll ich, soll ich nicht. Die Wettervorhersagen waren einfach zum heulen. Am Freitag Abend auf dem Rad verregnet, am Samstag in einen regelrechten Sturm hineingefahren und am Schluss total durchnässt und frierend zu Hause angekommen. Die Moral war definitiv an einem Tiefpunkt angelangt. Dann versprach die Wetterfee aber für den Sonntag Morgen doch noch ein paar Aufhellungen im Seeland und somit wurde der Wecker auf 5:45 gestellt.
In Murten dann die letzten news: Double-O: Schwimmen, Rad und Laufen verkürzt. Olympisch: Schwimmen verkürzt, Short Distance: wie geplant. Aussentemperatur 10C, Wassertemperatur so zwischen 14 und 15C. Also hiess die Devise, rein ins kalte Nass und dann für etwas mehr als eine Stunde vollgas. Fazit: für meine Fähigkeiten gut geschwommen, sehr guter Radsplit und eine solide Laufleistung. Kleiner Wehrmutstropfen, ich wurde von einem "Luxembourgerli" geschlagen. Also werde ich zum Trotz die Firma Lindt & Sprüngli für die nächsten paar Tage auf die schwarze Liste setzen und mich anderen Süssigkeiten zuwenden. Spass beiseite, trotz allen Wiedrigkeiten hat der Wettkampf Spass gemacht. Und da ich ja meine Wurzeln im schönen Seeland habe, war es so etwas wie ein Heimwettkampf.

Montag, 7. Juni 2010

70.3 Rapperswil-Jona, oder wenn sich das Leiden auszahlt !


Was für ein Wettkampf, oder besser gesagt was für eine Hitzeschlacht. So gelitten habe ich wohl noch nie und am Ende war es wirklich nur noch ein "Kopfsache". Aber nun, eines nach dem anderen. Bereits beim Schwimmen hatte ich Krämpfe in den Unterschenkeln. Mit kurzen Kickschlägen, Brustschwimmen, kriegte ich es einigermassen hin mich über die 1.9 km zu retten. Dann aufs Rad. Und nun fing das Leiden erst richtig an. Keinen Druck auf den Pedalen und da war ich doch in den letzten paar Trainings so mega gut drauf. Wieder hiess das Motto durchbeissen und irgendwie über die Runden kommen. Und nun zu guter Letzt der Laufsplit, bei mörderischer Hitze. Das Uebel ging weiter. Bei jedem Verpflegungsposten ein Zwischenstopp und zum ersten Mal die Treppe (stairway to heaven - wie wahr dies doch ist) nicht hochgelaufen, sondern hoch gekrochen. Der Rang war schon lange nicht mehr wichtig jetzt ging es einfach nur noch ums überleben. Als dann die Niki auf der zweiten Runde mit einem riesen Plakat an der Laufstrecke stand (Kommentar bleibt geheim) und mich anfeuerte war es mir klar, dass ich mich da jetzt einfach nur noch durchbeissen musste. Zum ersten Mal während des ganzen Wettkampfes brachte ich sogar ein Lächeln über die Lippen. Und siehe da, ich konnte auf den letzten 3 Kilometer noch einmal mit dem Tempo zusetzen. Ohne dass ich es mir für den Moment bewusst war, habe ich mir damit noch den 3. Schlussrang erkämpft. Der schönste Podesplatz seit langen, notabene der dritte in Serie in Rapperswil und der fünfte in Serie mit (WM Clearwater und New Orleans) eingeschlossen.