Donnerstag, 28. Juni 2018

17.06.2018 - Ironman 70.3 Luxembourg
Endlich ! Nachdem ich bei den letzten paar Wettkämpfen immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte, gelang es mir den Wettkampf in Remich unter einigermassen "normalen" Bedingungen zu absolvieren. Aber auch in diesem Jahr plagen mich immer wieder die leidigen Schmerzen an den Achillessehnen. Einmal auf der rechten Seite und dann auch wieder links. An ein geregeltes Lauftraining kann ich gar nicht denken. So wusste ich auch in Luxembourg nicht, ob ich es bis ins Ziel schaffen werde oder nicht. Diese Unsicherheit ist einfach frustrierend. Dank der (einmal mehr !) aufopfernden Unterstützung von Nicola, vor, während, und auch nach dem Wettkampf habe ich es doch noch einmal geschafft, einen 70.3 unter 5hrs zu finishen und als Dank durfte ich dann auch ein weiteres Mal den Siegerpokal in Empfang nehmen. Im wahrsten Sinne des Wortes: no pain - no gain !


Montag, 27. Juni 2016

10.04.2016 - LAVAMAN Waikoloa Beach

Ja und dann am Sonntag morgen folgte sogleich das nächste Highlight. Mit einer minimalen Vorbereitung und einem mehr oder weniger gut eingestellten Mietrad nahm ich an diesem Kult-Event teil. Nur dank einem "charity Beitrag" konnte ich mir überhaupt noch einen Startplatz ergattern. Mann kann sagen was man will über die "Amis" aber eines können sie, "they know how to run the show". Von der ersten Minute an (Startnummernausgabe am Vortag, Briefing, check-in, etc. etc.)., alles ging problemlos, mit einem stetigen Lächeln auf den Gesichtern der vielen freiwilligen Helfern, über die Bühne. Und dann am Wettkampftag zeigte sich auch das Wetter noch von seiner allerbesten Seite (abgesehen vom starken Wind). Und so stürzten wir uns frühmorgens ins fast spiegelglatte Meer. 750 m hinaus und dann zurück voll in die Sonne rein :-( Ich konnte die Bojen überhaupt nicht mehr sehen und war froh, als ich endlich wieder Boden (Sand) unter den Füssen hatte). Danach 20 km mit Rückenwind in Richtung Kona, Wendepunkt und 20 km Stillstandversuch. Es ist schon krass mit den Windverhätlnissen auf Hawaii, aber es war ja für alle gleich. Und zu guter Letzt dann der 10km Lauf über Stock und Stein. Dies war wohl mein härtester 10km Lauf an einem Triathlon aber gleichzeitig auch der schönste. Unbeschreiblich. Schlussendlich Rang 4 und somit Podesplatz und Teilnahme an der "awards ceremony". Und nach dem Wettkampf ging die Party erst so richtig los. Hawaiian Beer am Strand und feiern bis zum Sonnenuntergang. Just awesome ... wie die Amis sagen würden.




08.04.2016 - 5km Sunset Run - Waikoloa Beach

So quasi als letzte Vorbereitung auf den ersten Wettkampf in diesem Jahr haben die Niki und ich am 5km Sunset Run teilgenommen. Für Niki war es der allererste Wettkampf überhaupt ! und für mich ein letztes schnelles Training vor dem Wettkampf am darauffolgenden Sonntag. Bei brütender Hitze und einem anspruchsvollen Parcours (notabene zeitweise auf Lavagestein und ein ewiges auf und ab) nahmen wir um 5 Uhr Abends an diesem tollen Wettkampf teil. Das ich es in die Top 3 schaffen würde habe ich natürlich insgeheim gehofft, dass aber dann die Niki gleich auf dem 2. Rang (bei 17. Klassierten in ihrer Kategorie) finishen würde war dann schon das allereste Highlight unseres Hawaii Aufenthaltes. Ich kann gar nicht beschreiben wie stolz ich war, als ich sie mit einem Lächeln ins Ziel laufen sah. Neue persönliche Bestzeit, kein Einbruch und von A - Z durchgepowert. Chapeau, chapeau !

2016 - das Uebergangsjahr

So war es eigentlich geplant und so soll es auch weitergehen. Natürlich heisst das dann nicht überhaupt nichts mehr zu tun und nur noch auf der faulen Haut liegen. Aber eben, nach Lust und Laune und der Spassfaktor soll auch nicht zu kurz kommen. Und so fing die "Saison" 2016 dann an .....

Montag, 31. August 2015

5. Sieg in Folge - Int. Uster Triathlon 2015

Fast wäre es nicht soweit gekommen. Bis 4,5 km vor dem Zielstrich lief alles wie am Schnürchen doch plötzlich fühlte ich einen stechenden Schmerz im linken Wadenbein. Mein erster Gedanke war, bitte nicht schon wieder die Achillessehne, hatte ich es doch bis jetzt so gut im Griff. Zuerst ging ich 1, 2 Meter zu Fuss und dann lief ich ganz sachte weiter. Anhalten und umkehren oder doch versuchen irgendwie noch ins Ziel zu kommen. "No pain, no gain" im wahrsten Sinne des Wortes. Also biss ich mich durch und wurde schlussendlich mit einem weiteren Platz zu oberst auf dem Treppchen belohnt.
Nun heisst es die Verletzung auszukurieren und wie es dann im nächsten Jahr weitergeht weiss ich noch nicht.

Montag, 24. August 2015

Makellose Bilanz am Schwyzer Triathlon

Bereits zum 8 Mal habe ich in diesem Jahr am traditionellen Schwyzer Triathlon in Seewen teilgenommen. Ein Muss für Athleten aus der Innerschweiz. Obwohl nach wie vor in einem überschaubaren Rahmen abgehalten, hat sich der Wettkampf durch Mund zu Mund Propaganda zu einem wahren Sprint Wettkampf mit Top Athleten aus der Schweiz und dem nahen Ausland entwickelt. Umso mehr macht es mich stolz, dass ich es auch in diesem Jahr (notabene zum 8 Mal) ganz zu oberst aufs Treppchen geschafft habe.

Montag, 17. August 2015

Sieg am Urner Triathlon 2015

und dies bei wirklich garstigen Bedingungen.


Sonntag, 9. August 2015

Titelverteidigung am Schaffhauser Triathlon

Bei brütender Hitze habe ich meinen Kategoriensieg aus dem Vorjahr wiederholen können. Es war hart (aber das ging ja allen so) und ich musste wirklich an meine Grenzen gehen. Umso mehr freute ich mich im Ziel dass es wieder zuoberst aufs Treppchen gereicht hat.

Dienstag, 21. Juli 2015

Sieg am Züri-Triathlon über die Sprint-Distanz

So macht es Spass. Ohne Schmerzen oder irgendwelcher anderer Unannehmlichkeiten am Start eines Wettkampfes zu stehen. Um 08.40 Uhr am Samstagmorgen fiel der Startschuss zum Wettkampf über die Kurzdistanz. Volle Pulle gleich von der ersten Sekunde an und dies bis zum Ueberqueren der Finisher Linie. 2 Tage vor dem Wettkampf konnte ich noch meinen Freund Oli zur Teilnahme überreden und so pushten wir uns dann gegenseitig zu einer starken Leistung, was dann schlussendlich auch mit einem Podesplatz für beide belohnt wurde.


Mittwoch, 24. Juni 2015

YES I STILL CAN - 70.3 Ironman Luxembourg

Endlich hat es wieder geklappt. Gesund und ohne Schmerzen fand ich mich am letzten Samstag Nachmittag in Remich am Start zum diesjährigen Halb-Ironman in Luxembourg. Diesen Wettkampf habe ich sowieso immer noch in guter Erinnerung, nach meinem überlegenen Kategoriensieg im Jahr 2013. Meine damalige Schlusszeit von 4 Std. 40 Min. setzte ich mir als Wunschziel (best case scenario) für dieses Jahr obwohl ich ehrlicherweise selber nicht ganz daran glauben konnte, dieses dann auch zu verwirklichen. Um 13:20 ging es also los mit dem Schwimmen in der Mosel. In einer für mich tollen Schlusszeit von 29:51 absolvierte ich den Schwimmsplit. Ehrlich gesagt, war ich selber ein wenig überrascht als ich auf die Uhr schaute und feststellte, dass erst 30 min. Wettkampfzeit vergangen waren. Na gut und nun weiter so.Wie immer ein guter und schneller Wechsel in der Transition Zone und schon ging es in vollem Garacho mit dem Rad der Mosel entlang auf die ersten ca. 35 flachen Kilometer. Da die 50+ Katergorie die erste Männerkategorie nach den Pros und all den Frauen war hatte ich fast freie Bahn und so konnte ich so richtig volle Pulle auf die Pedalen drücken. Ja, natürlich hatte es zeitweise starken Gegenwind, aber wenn die Form stimmt, ist dies alles halb so schlimm. Nach dem Einrollen über 35km ging es dann ins hügelige Hinterland/Weingebiet. Und siehe da, der Druck auf den Pedalen stimmte. 02:35:09 für die 90km, ich war zufrieden. Aber trotz der guten Leistung beim Schwimmen und auf dem Rad fand ich mich überraschenderweise "nur auf Platz 5" in meiner Kategorie. Das Level bei uns "alten Säcken" wird immer brutaler. Nun hiess es einen starken, schnellen Halb - Marathon zu absolvieren. 4 Runden auf einer flachen, schnellen Strecke. Ich liebe es, wenn wir Runden laufen müssen, man kommt immer wieder im Ziel vorbei und wird durch das viele Zurufen der Leute am Strassenrand so richtig über die Strecke gepuscht. Gleich am Anfang überholte ich einen Holländer der mich auf dem Rad hat stehen lassen, danach kämpfte ich 3 Runden lang mit einem Franzosen, der mich eine Zeitlang distanzieren konnte, dann aber auf den letzen 2 Runden eine kleine Krise hatte (good for me) und so konnte ich ihn distanzieren. Bereits nach 2 Runden hatte mich Joachim (ein extrem starker Läufer) überholt und bei mir ging es nun Mann um Mann mit einem Deutschen, (dem letztjährigen Sieger) um den letzten Podestplatz. Beim allerletzten Wendepunkt hatte er seinen Rückstand auf mich fast komplett wettgemacht und nun musste ich wirklich an die Reserven. Keinen Stopp mehr bei der Verpflegungsstation, kein Zurückschauen einfach vollgas auf die letzten 2,5km. Kurz vor dem Ziel, auf dem erlösenden roten Teppich schaute ich noch einmal kurz zurück und siehe da, mein Gegner kam wie von einer Tarantel gestochen dahergesprintet. Also musste auch ich noch kurz den Turbo zünden und es gelang mir 6 Sekunden ins Ziel zu retten. Ein wunderbarer Wettkampf fand somit einen würdigen Abschluss. So macht es wieder Spass. Und ja, ich habe es immer noch drauf.


Donnerstag, 28. Mai 2015

ETU CHALLENGE RIMINI - EUROPEAN CHAMPIONSHIP HALF DISTANCE

Ich weiss gar nicht, wie ich meinen Bericht beginnen soll. Am letzten Montag nahm das Uebel seinen Anfang. Im Büro machte ich eine unvorsichtige Bewegung und da passierte es, es blockierte mir den unteren Rückenbereich. Dienstag und Mittwoch Chiropraktiker, am Donnerstag die lange Anreise nach Rimini, gleichen Tags dann noch eine Massage im Hotel und am Freitag, Physio und Taping des unteren Rückenbereichs. Leider half dies alles nur bedingt und so stand ich dann am Sonntag um 11:20 Uhr am Strand von Rimi nicht wissend ob der Rücken dann auch wirklich bis am Ende mitmacht. Bereits das Schwimmen war ein riesiger "Chrampf". Das Meer (nach 3 Tagen schlechtem Wetter) nach wie vor unruhig und dementsprechend war es schwierig sich zu orientieren. Die Schwimmzeit von 39:44 sagt dann auch schon alles aus und die Auswertung auf meiner Sportuhr Suunto bestätigte mir dann auch noch dass wir 2'200m an Stelle von 1'900 m geschwommen sind. Aber das war ja für alle gleich nur dass ich halt ein eher schwacher Schwimmer bin. Und dann gings weiter mit meiner High Tech Maschine in Richtung San Marino. Leider wurde auch das Wetter immer schlechter und kurz vor dem Wendepunkt, an den kritischsten Stellen mit engen Kurven, schlechten Strassenverhältnissen, begann es dann wieder zu Regnen wie aus Kübeln. Die Radstrecke an und für sich war schon sehr grenzwärtig und zusammen mit dem schlechten Wetter war es schlichtwegs gefährlich. Nach 03:05:27 war ich froh gesund wieder unten am Strand von Rimini angekommen zu sein. Aber nun begann die richtige Leidenszeit. Der Rücken hatte sich wieder total blockiert und ich konnte kaum loslaufen. Nach etwa 300 m kam ich bei Niki vorbei die mich schon seit Tagen immer wieder aufmunterte und motivierte und da war mir klar, dass ein DNF einfach nicht drin liegt. Barbara Krähenbühl rief mir dann auch noch zu "versuch einfach mal dich
etwas zu entspannen und vielleicht lässt der Schmerz dann nach". Dem war leider nicht so und heute weiss ich nun, was ein starker Wille alles erreichen kann. Wie in Trance setzte ich einen Fuss vor den anderen und schleppte  mich so über die 21.3 km ins Ziel. Nach total 05:40:38 war dies geschafft (meine längste Zeit die ich je für einen Halb Ironman benötigte). Meine ersten Worte im Ziel an Niki waren : That's it - Schnauze voll, ich höre mit diesem Scheiss auf ! Und was tut die Niki ? Wie immer das Richtige. Sie beruhigt mich, päppelt mich wieder auf und sagt mir, dass ich mir mal ein, zwei Tage Bedenkzeit geben soll und wir dann weiter schauen. Diese Tage sind nun vorbei und heute bin ich bereits wieder am Trainieren für den 70.3 Luxembourg ! 

Montag, 20. April 2015

Aus dem Winterschlaf erwacht - Saison 2015 ist lanciert.

Gestern ging es also los, mit dem Start in die Saison 2015. Nachdem ich vor einer Woche noch mit Fieber im Bett lag, stand ein Start in Wallisellen wirklich bis ganz zuletzt auf der Kippe. Das heisst nach einem kurzen Training am Samstag und den guten Wetterprognosen für den Sonntag Morgen entschloss ich mich (nach Rücksprache mit meinem Coach notabene) es doch zu versuchen.  Ein Wettkampf ist immer noch besser als ein hartes Training. Das Schwimmen ging für meine Verhältnisse ganz passabel (obwohl ich es wirklich hasse im Pool zu schwimmen). Auf dem Rad habe ich mir dann so richtig einen abgefroren und bereits kamen Zweifel auf, ob die Entscheidung mitzumachen auch wirklich die richtige war. Kaum hatte ich aber dann die Laufschuhe angezogen waren sämtliche Zweifel im Nu vergessen. Schon lange konnte ich nicht mehr so locker und schmerzfrei die letzte Disziplin absolvieren. Das GA1 Training über Wochen hat sich ausbezahlt und am Ende stimmte sogar das Resultat. Der erste Podesplatz ist im Trockenen.

Donnerstag, 11. September 2014

70.3 World Championships Mont Tremblant, Kanada - versöhnlicher Saisonabschluss




Nachdem ich fast die ganze Saison verletzungsbedingt auf Wettkämpfe verzichten musste wollte ich unbedingt in Kanada an den Start gehen. Die Qualifikation holte ich mir ja bereits vor einem Jahr in Luxembourg. Umsomehr Nicola und ich auch unseren diesjährigen Urlaub ganz auf Kanada ausgerichtet hatten. Und einfach nur nach Mont Tremblant reisen um den anderen beim Wettkampf zuzusehen wollte ich ja auch nicht. Die Vorbereitung auf den Wettkampf war alles andere als ideal. Während 3 Monaten kein Lauftraining, die letzen Wochen x mal bei der Physiotherapeutin und nach meinem Kurz Einsatz am Schwyzer Triathlon plagten mich auch wieder sehr starke Rückenschmerzen die ich mir mit einer Kortison Infiltration behandeln liess. Trotz all diesen Unannehmlichkeiten sind wir am 2.9.2014 via Montreal nach Mont Tremblant gereist und am 07.09.2014 um 09.08hrs stand ich dann auch tatsächlich am Start. Für einmal waren Zeit und Rang total nebensächlich, ich wollte einfach unbedingt ins Ziel kommen und wenn möglich auch noch gesund Dies ist mir mehr oder weniger geglückt. Beim Laufen schmerzte der Rücken nach wie vor und auf der zweiten Laufrunde machten sich dann auch noch Krämpfe in beiden Oberschenkeln bemerkbar. Aber es waren ja immerhin die Weltmeisterschaften und somit eine Aufgabe keine Option. Ich habe mich durchgebissen, dank der einmal mehr tollen Unterstützung von Nicola und auch den vielen Helfern am Wettkampf die einmen lautstark ins Ziel puschten. Und somit habe ich auch meine 3. Teilnahme an den Weltmeisterschaften mehr oder weniger gut überstanden. Und jetzt sind 2 Wochen Urlaub angesagt.

Sonntag, 24. August 2014

Kategoriensieg am 18. Schwyzer-Triathlon

Obwohl gesundheitlich immer noch nicht 100% topfit wollte ich mir den Start an meinem Heimwettkampf in diesem Jahr nicht entgehen lassen. Zu meiner Ueberraschung schmerzte die Achillessehne weniger als erwartet doch bereits beim Wechsel vom Rad zum Laufen spürte ich starke Rückenschmerzen die mich dann auf den ganzen 5 km begleiteten. Mit einer mässigen Laufzeit reichte es aber schlussendlich doch noch ganz zuoberst aufs Treppchen und somit kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein.

Montag, 11. August 2014

1. Test nach 3-monatiger Verletzungspause bestanden

Am letzten Samstag war es soweit. Morgens um 05:45 Uhr machten wir (Niki und ich) uns auf den Weg nach Büsingen um endlich Klarheit darüber zu erhalten, wie stark ich meine Achillessehne belasten kann. Das Schwimmen im Rhein war genial. Aufgrund des vielen Regens war der Wasserstand im Rhein sehr hoch und dementsprechend war auch die Strömung stärker als sonst. 13 min 48 Sek für 2.1 km einfach geil. Das schafft auch der schlechteste Schwimmer. Das Lachen verging mir aber dann umgehend wieder auf der knüppelharten Radstrecke. Mann oh Mann musste ich da beissen und es zeigte sich, dass ich in den letzten 3 Monaten an keinem ernsthaften Wettkampf mehr teilgenommen habe. Und dann kam ja noch der 7.8 km Lauf über Stock und Stein und mit einer mörderischen Steigung bei der Hälfte der Distanz. Und siehe da, die Schmerzen der letzten Wochen und Monate waren fast wie weggeblasen. Am Anfang ging ich es ganz sachte an und gegen Ende machte das Laufen sogar wieder Spass. Ja, und wenn man dann beim Combeack gerade wieder zuoberst auf dem Treppchen stehen darf, sind sowieso alle Schmerzen wie weggeblasen.

Montag, 16. Juni 2014

Wenn einer KEINE Reise tut - Forfait für den IM70.3 Luxembourg



Seit Monaten schon freue ich mich auf den Wettkampf in Luxembourg. Für einmal nicht mitten in der Nacht aufstehen (da der Wettkampf am Samstag Nachmittag stattfindet) und gleichzeitig ein paar tolle Tage im schönen Touristenort Remich verbringen. So wars geplant und es hätte auch gleichzeitig mein erster Saisonhöhepunkt im 2014 werden sollen. Hätte ….. denn trotz intensiver Therapie, Kortisonspritze ins Knie, etc. etc. habe ich es leider bis heute nicht geschafft, meine diversen Bobos loszuwerden. Die mühsame Sehnenentzündung im rechten Knie die mich über Wochen wenn nicht Monate plagte, ist fast schon wieder schmerzfrei (dank Spritze), dafür plagt mich nun seit meinem Spontaneinsatz am Duathlon in Zofingen eine weitere Entzündung, dieses Mal aber an der linken Achillessehne. Und als ob dies nicht schon frustrierend genug wäre, hat es mir nun auch wieder den Rücken blockiert. Schwimmen und Radfahren gehen gerade noch, Laufen hingegen nicht. Nach 2 Versuchen über 500 m muss ich schweren Herzens die Segel strecken. DNS in Luxembourg und somit keine Titelverteidigung.  Dafür Geduld üben. Es gibt ja noch eine zweite Saisonhälfte.

Montag, 5. Mai 2014

Aus dem Winterschlaf erwacht ! Sieg am Sparkassen-Triathlon in Rheinfelden

Endlich konnte ich mich dazu entschliessen an meinem ersten Wettkampf im neuen Jahr teilzunehmen. Entweder lag es an der mangelnden Motivation, oder am schlechten Wetter, oder an einer lästigen Sehnenentzündung am rechten Knie die mich davon abhielten, ins Wettkampfgeschehen einzugreiffen. Gestern nun aber war es soweit und um 10Uhr13Min40Sek. stürzte ich mich ins kalte Wasserbecken im Freibad Rheinfelden. Ein stylistisch schöner Kopfsprung mit Folgen. Schwups und weg war sie, die Schwimmbrille. Nach einem kurzen irritierten Zwischenstopp entschied ich mich aufs Weiterschwimmen ohne Brille. Dies ging dann auch ganz passabel mit der wie immer mässigen Schwimmzeit. Wenigstens warens ja nur 700m und danach ging es auf die happige Radstrecke mit einer mörderischen Steigung die es zweimal zu absolvieren galt. Dank dem Einzelstart beim Schwimmen war das Radfahren wirklich zu 100 Prozent fair und es gab keine Windschattendiskussionen. Aufgrund der starken Bise verfehlte ich meine mir vorgenommene Radzeit um ein paar wenige Sekunden bin aber mit meiner Leistung trotzdem zufrieden. Der abschliessende 11km Lauf (gemäss meiner GPS Uhr warens aber wohl eher 10km) spulte ich dann ganz locker ab und auch das Knie bereitete mir keine unnötigen Beschwerden. Am Ende schaute ein schöner Kategoriensieg heraus und somit ist der Einstand in die neue Saison geklückt. Es darf so weitergehen. 

Dienstag, 17. September 2013

Kurzer Rückblick auf eine weitere äusserts erfolgreiche Saison

12 Wettkämpfe, 11 x auf dem Podest.
4 Siege, 4 x zweiter Rang, 3 x dritter Rang und einmal vierter Rang

Bronze Medaille an den Europameisterschaften über die olympische Distanz
Silber Medaille an den Schweizer Meisterschaften über die Sprint Distanz
3. Schlussrang Swiss Triathlon Circuit AK 55-64
Sieg in Luxembourg und gleichzeitig Qualifikation für die Weltmeisterschaften im nächsten Jahr über die Halb-Ironman Distanz in Mont Tremblant Kanada

Ausser über die Originaldistanz Ironman (ist mir immer noch etwas zu lang !) Siege auf allen anderen Distanzen.  Ja, ohne überheblich zu sein, it was a good year for me.

Und ein herzliches Dankeschön an Nicola ohne die dies alles gar nicht möglich gewesen wäre.
You are the most important person in my life.




Montag, 16. September 2013

2. Rang zum Saisonabschluss beim Seelandtriathlon in Murten

So wie ich die Saison am 11.05.2013 (70.3 Ironman Mallorca) begonnen habe, habe ich sie am letzten Samstag in Murten beendet. Mit einem 2. Kategorienrang. Murten war schon immer einer meiner liebsten Wettkämpfe obwohl mir das Schwimmen im Murtensee eigentlich nicht liegt. Früher, beim Termin im Juni war es meistens zu kalt und am letzten Samstag schwamm ich gleich von Beginn weg in die falsche Richtung. Ich konnte einfach die Boje nirgends erblicken und schwamm hin und her wie ein sterbender Schwan und prompt wiederspiegelte sich dies dann auch in meiner Schwimmzeit. Dafür passt mir die neue Radstrecke mit den zwei Aufstiegen wo man so richtig Gas geben kann. Und im Gegensatz zum Murtensee liegt mir auch die Laufstecke sehr gut. Im grossen und ganzen ein toller Wettkampf mit einer respektablen Endzeit zum Saisonabschluss. Nun sind ein paar Tage Ruhe angesagt.

Dienstag, 10. September 2013

Sieg am 70.3 Ironman Luxembourg

Nach diversen 2. und 3. Plätzen nun endlich auch wieder ein Sieg an einem internationalen Wettkampf über die halbe Ironman Distanz. Ja, ich gebe es zu, zuoberst auf dem Stockerl ist es halt definitiv am schönsten. Obwohl ich mit einem Vorsprung von nahezu 14 Min. die Ziellinie vor meinem nächsten Kontrahenten überquerte, war der Wettkampf doch ein recht hartes Stück Arbeit. Bei strömendem Regen mussten wir die 1.9km in der Mosel schwimmen und danach auch die 90km auf dem Rad absolvieren. Und als ob dies nicht schon genug wäre, fegte uns zeitweise auch noch ein starker Wind um die Ohren. Es gab dann auch diverse Sturzopfer auf dem Radsplit aber glücklicherweise keine mit allzu gravierenden Verletzungen. Den Halbmarathon konnten wir dann aber letztendlich doch noch bei einigermassen passablem Wetter über die Runden bringen. Hätte das Wetter auch noch mitgespielt, dann wäre es sprichwörtlich das Tüpfchen auf dem i gewesen. Ein neuer (als Ersatz für Antwerpen, den ich im letzen Jahr auch gewinnen durfte) im 70.3 IRONMAN  Kalender aufgenommener Wettkampf der sogleich bei allen Athleten auf eine äusserst positive Resonanz gestossen ist. Bei der Siegerehrung konnte ich mir dann gleich auch noch den slot für den Startplatz an
die WM 2014 über die gleiche Distanz abholen, die dann genau in einem Jahr, am 07.09.2014 in Mont Tremblant, Quebec stattfinden wird. Das Reiseplanen kann beginnen :-)